Stammesfahrt nach Monschau (27. - 28. November 2010)

Mit 31 Pfadfindern fuhr unser Stamm am 27. 11. 2010 mit der Bahn in die schöne Eifelstadt Monschau.

Nach 4 Stunden turbulenter Zug- und Busfahrt erreichten wir unser Schlafquartier im Jugendheim des Bischof-Voigt-Hauses.
Nachdem alle Räume erkundet und der Schlafplatz zurecht gemacht wurde, ging es auf den Weihnachtsmarkt, der 1999 als „schönster Weihnachtsmarkt in NRW“ gekürt wurde. Rund um den romantischen Marktplatz hatte man den Eindruck, in eine andere Zeit versetzt zu sein. Wir schlugen uns die Bäuche voll mit allerlei Leckereien und einige Juffis kauten seltsamerweise an irgendwelchen Hölzern rum.
Der Abend stand ganz im Zeichen der großen Versprechensfeier.

Mit Fackel, Banner, Hellebarden und Schildern zogen wir feierlich auf die Burg, um im 700 Jahre alten Turm die Versprechenszeremonie zu feiern. Hierfür streuten unsere Wölflinge eine Pfadfinder-Lilie aus Reiskörnern, als Zeichen dafür, dass unser Verband aus vielen Tausend Mitgliedern besteht und jeder ein Einzelne ein wichtiger Teil davon ist und ihn formt.

Das Wölflings-Versprechen legten im Beisein des Stammes Ronja Becker, Zoe Becker, Alexander Maier, Jan Wagner, Alexander Kathmann, Gregor Poraj und Vanessa Spaniel ab. Aus Eckenhagen legte Marvin Jaspers feierlich sein Juffi-Versprechen ab. Marius Rheindorf versprach dem Stamm und besonders unseren ehemaligen Stammesvorstand Markus Linder ein guter Rover zu sein und sich an das Pfadfindergesetz zu halten.

Ganz besonders freuten wir uns auf das Pfadi-Versprechen von Stefan Schumacher, Sven Goldenberg, Max Köster und Kevin Tölle, da wir seit etwa 2 Jahren keine eigene Alterstufe der Pfadfinder von 14 – 16 Jahren hatten und nun endlich wieder Truppstunden für diese Alterstufe anbieten können.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück machten wir uns auf und besuchten die Heilige Messe in St. Mariä Geburt, die wir mit unseren Bannern, Schilder und Hellebarden mitgestalteten.

Anschließend machten wir gemeinsam eine kleine Wanderung zum Haller, einer Burgruine, die wahrscheinlich als abgestellter Wachturm der Burg im 14 Jh. diente.
Nachdem einige noch in der historischen Senfmühle Vorräte einkauften, machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause.
Dieser Stammesausflug bleibt uns noch lange in guter Erinnerung und nicht nur der Stamm wächst ständig sondern auch wir an uns und unseren Aufgaben. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle auch an Natalie Thiedig und Thomas Grüne, dass sie für uns eingekauft haben, an Artur Koch für die Unterbringung und Mc Fly, dass er einfach dabei war.